Neue Selbsthilfegruppe für Borderline-Betroffene

Austausch auf Augenhöhe – verstanden werden, ohne sich erklären zu müssen.

 

Das ZBA erweitert sein Angebot im Sinne des Trialogs: Ab sofort gibt es bei uns auch eine Selbsthilfegruppe für Borderline-Betroffene (Teilnahme ab 16 Jahren).

 

Die SHG-Treffen finden online an jedem 2. und 4. Donnerstag von 19 – 21 Uhr statt.

Anmeldungen bitte per Mail an oder über unser Kontaktformular.

 

Die Gruppe bietet einen geschützten Raum für persönlichen Austausch, gegenseitige Unterstützung und die Erfahrung: Ich bin mit dem, was ich erlebe, nicht allein.

Hier darf offen über das gesprochen werden, was im Alltag oft schwer zu vermitteln ist – über schwierige Situationen und Krisen ebenso wie über Fortschritte, hilfreiche Erfahrungen und persönliche Erfolge. Jede und jeder entscheidet selbst, was und wie viel geteilt werden möchte.

Die Gruppe wird von einer selbst Betroffenen moderiert. Damit bleibt der Austausch konsequent auf Augenhöhe: von Betroffenen für Betroffene.

Die Selbsthilfegruppe ist kein Therapieangebot. 

 

Warum eine Betroffenen-Gruppe beim ZBA?

Auch wenn der Schwerpunkt des ZBA auf der Unterstützung von Angehörigen von Menschen mit Borderline liegt, arbeiten wir von Beginn an trialogisch. Das bedeutet: Betroffene, Angehörige und Fachleute bringen ihre jeweils eigene Perspektive und Erfahrung ein.

Wir sind überzeugt, dass ein besseres gegenseitiges Verständnis nur entstehen kann, wenn diese unterschiedlichen Sichtweisen Raum bekommen und miteinander in Austausch kommen.

Die neue Selbsthilfegruppe für Betroffene ist deshalb eine wertvolle und konsequente Ergänzung unserer Arbeit. Sie stärkt die Perspektive der Betroffenen innerhalb des ZBA und macht unseren trialogischen Ansatz noch lebendiger.

Dabei bleibt die Selbsthilfegruppe ein eigener, geschützter Raum für Betroffene. Vertrauen und Vertraulichkeit sind selbstverständlich: Was in der Gruppe besprochen wird, bleibt in der Gruppe.