ZBA und Borderline-Trialog Nürnberg auf dem Kongress der DGPPN
Als Vertreter der Angehörigen des ZBA nahm Kai Kreutzfeldt auf dem diesjährigen Kongress der DGPPN an der Podiumsdiskussion im Rahmen der Veranstaltung "Borderline-Trialog: nach der Krise ist vor der Krise" teil.
Organisiert wurde die Veranstaltung von Anja Link (Borderline-Trialog Nürnberg) und Prof. Dr. Christian Schmahl (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim).
Anja Link stellte eingangs das Konzept der Borderline-Trialoge vor, die bundesweit in 27 Städten stattfinden sowie in der Schweiz und in Österreich. Dr. Ulrich Kastner, Chefarzt Psychiatrie, und Alette Pommer, Pflegefachkraft und DBT-Peer-Coach, sprachen über ihr Projekt Borderline-Akut.
Neben den oben erwähnten Personen waren auch die DBT-Peer-Coaches Judith Orth und Svenja Tebrügge Rednerinnen in der Diskussionsrunde. In den Gesprächen wurde klar, wie unterschiedlich Betroffene, Angehörige und Fachleute den Begriff Krise definieren und was für einen jeden Krise bedeutet. Die trialogische Zusammenarbeit ist besonders beim Thema Borderline unerlässlich und muss unbedingt gefördert werden. So sahen es auch die Menschen im Publikum, die eingeladen waren, die Diskussion mit ihren Fragen und Beiträgen zu bereichern.




